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Steffen Ostehr

gewählt über die Bezirksliste Marzahn-Hellersdorf

Zur Person:

1. Was hat Dich in die Politik gebracht?

2009 haben mich die Proteste gegen drohende Internetsperren politisiert. Ich fand es wichtig, dass Menschen sich einmischen und für ihre Rechte starkmachen. Seit 2011 bin ich kommunalpolitisch aktiv – in der BVV Marzahn-Hellersdorf. Dort habe ich mich besonders für Bürger*innenbeteiligung, Jugendhilfe und gute Bildung eingesetzt. Mir ist wichtig, dass Entscheidungen nicht über die Köpfe der Menschen hinweg getroffen werden. Wer von Entscheidungen betroffen ist, soll mitreden und mitgestalten können.

2. Was ist Deine Vision von Berlin?

Berlin muss für alle bezahlbar sein – besonders für Familien. Niemand sollte sich zwischen einer passenden Wohnung, einem guten Alltag und wichtigen Ausgaben für die Kinder entscheiden müssen. Jedes Kind muss bestmöglich gefördert werden. Der Lebensweg darf nicht davon abhängen, wie viel Geld die Eltern haben oder in welchem Kiez ein Kind aufwächst. Dafür braucht es überall gute Kitas und Schulen sowie finanzielle Entlastung für Familien.

3. Welche Geschichte einer Berlinerin oder eines Berliners hat Dich bewegt?

Mich haben viele Begegnungen der letzten Monate bewegt. Immer wieder habe ich gespürt, dass Menschen in uns Hoffnung setzen: Hoffnung auf eine gute Zukunft, auf Mitbestimmung und auf echte Teilhabe. Dabei geht es nicht nur um große politische Versprechen. Es geht darum, im eigenen Kiez gehört zu werden, Entscheidungen nachvollziehen zu können und das eigene Umfeld mitzugestalten. Diese Erwartungen sind ein Auftrag. Wir müssen zuhören, offen bleiben und gemeinsam Lösungen finden.

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