Erhöhung der ÖPNV-Preise ist das falsche Signal
Zu den heutigen VBB-Beschlüssen zu der Entwicklung der Fahrpreise im VBB-Gebiet erklärt Tobias Schulze, Vorsitzender der Fraktion Die Linke:
„Wenn das Leben in Berlin immer teurer wird, sind Preissteigerungen im ÖPNV das falsche Signal. Die Kostensteigerungen der Nahverkehrsunternehmen einseitig auf die Fahrgäste abzuwälzen, geht in die falsche Richtung. Durch die Preiserhöhung der Vier-Fahrten-Karte werden insbesondere Berlinerinnen und Berliner belastet, die den ÖPNV für Gelegenheitsfahrten benutzen. Dazu gehören insbesondere viele Seniorinnen und Senioren.
Der Bund und die Länder sind gefordert, Verkehrsunternehmen bei der Bewältigung der Herausforderungen zu unterstützen, damit Mobilität und gesellschaftliche Teilhabe für alle bezahlbar bleibt. Statt 2,5 Milliarden Euro für drei Monate in einen Tankrabatt zu versenken, der Mineralölkonzerne subventioniert, sollten der Bund und die Länder diese Mittel für die Unterstützung des ÖPNV verwenden.
Die Linke wird sich unter anderem für die Absenkung des Preises für das Sozialticket Berlin AB auf 9 Euro, Preissenkungen beim Deutschlandticket sowie insgesamt für Preisstabilität im ÖPNV ab 2028 einsetzen.“

