Ausbildungsplatzumlage verwässert - CDU und SPD geben Arbeitgebern nach

CDU und SPD angekündigt, den in den Ausschussberatungen befindlichen Gesetzentwurf zur Ausbildungsumlage abändern zu wollen. Es sollen demnach nur noch zusätzliche Ausbildungsplätze im Vergleich zum Jahr 2024 gefördert und Betriebe mit weniger als 10 Beschäftigten ausgenommen werden. 

Dazu erklärt Damiano Valgolio, Sprecher für Arbeit:

„Die Koalition hat der Kampagne der Arbeitgeberverbände nachgegeben. Die Ausbildungsumlage wird verwässert. 

Wenn die Kosten tatsächlich nur so weit erstattet werden sollen, wie ein Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr zusätzlich ausbildet, wird ein Großteil der Ausbildungsbetriebe mit den Kosten weiter allein gelassen. Damit werden vor allem die Betriebe bestraft, die schon lange ihre Ausbildungspflicht erfüllen. 

Wenn zudem Betriebe mit weniger als zehn Beschäftigten von der Umlage ausgenommen werden, wird ein Großteil der Berliner Bertriebe befreit. Dabei tragen gerade viele der kleinen und Handwerksbetriebe einen Großteil der Ausbildungslast. Es ist nicht nachvollziehbar, warum die wenigen, die sich davor drücken, davon ausgenommen werden sollen. 

Zum Glück wird im September gewählt. Mit der Linken wird es dann eine richtige Ausbildungsumlage geben.“