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Recht auf Wohnen

Wohnen ist Grundbedürfnis und Menschenrecht. Mietwohnungen sollten weder Kapitalanlage noch eine x-beliebige Ware sein, mit der frei gehandelt werden kann. Vielmehr ist der Staat durch das Völker-, Europa- und Verfassungsrecht dazu verpflichtet, durch staatliche Maßnahmen für eine angemessene Wohnraumversorgung zu sorgen und das persönliche Grundrecht jedes Menschen auf eine menschenwürdige Unterkunft zu gewährleisten.

Wir als Berliner Linksfraktion sind der Auffassung, dass der Markt allein die Probleme nicht regeln wird und setzen uns daher für eine wirksame Regulierung des Wohnungsmarktes ein.

Wir wollen Mietenexplosion und Verdrängung stoppen und kämpfen für bezahlbare Wohnungen und gegen Spekulation. Das Recht auf angemessenen Wohnraum ist deswegen in der Berliner Verfassung festgeschrieben.

Die Fraktion Die Linke Berlin tritt allem entgegen, was damit nicht vereinbar ist: Spekulation mit Bauland und Wohnraum, Entmietung und Luxussanierung von Wohnungen, Privatisierung und Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen. Wir setzen uns für den Schutz von Mieter:innen ein und gegen deren Verdrängung ein. Wir stehen für Neubau, der sich am Bedarf der Berliner:innen statt am Gewinnstreben der Wohnungskonzerne orientiert.

Wir wollen möglichst viele Wohnungen in öffentliches Eigentum bringen und landeseigene Wohnungsbaugesellschaften auf einen sozialen Kurs verpflichten. Wir befürworten die Vergesellschaftung großer Immobilienunternehmen.

Pressemitteilungen

Auf Anmeldung der Fraktionen von CDU, SPD, Grüne und Linke wurde für den kommenden Montag, den 10. Juni 24, im Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen, Wohne eine Anhörung zum Thema „Vielfalt der Vermietungsunternehmen in Berlin: eine gute Mietenpolitik für alle Mieterinnen und Mieter sichern“ beschlossen. Zu dieser wurden die Wohnungsunternehmen… Weiterlesen

Heute hat der Senat seinen Entwurf zum sogenannten „Schneller-Bauen-Gesetz“ beschlossen. Dazu erklärt die Sprecherin für Stadtentwicklung der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus, Katalin Gennburg: „Der Beschluss ist Zeugnis des ungeheuren Ausmaßes an Ignoranz und Überheblichkeit, mit dem dieser Senat Berlin regiert. Bar jeder Evidenz, wie der Senat… Weiterlesen

Die landeseigene Howoge erwirbt von privaten Wohnungsunternehmen Vonovia 4.500 Wohnungen in Lichtenberg und zusammen mit der Berlinovo eine Potentialfläche, auf der 1.200 neue Wohnungen gebaut werden können. Nach dem bereits erfolgten Rückkauf von ca. 13.000 Wohnungen im Spätsommer 2021 ist dies bereits der zweite große Ankauf von der Deutschen… Weiterlesen

Plenarreden

Rede der Sprecherin für Antidiskriminierung der Linksfraktion, Elif Eralp, zu unserer Priorität "Volksentscheid Deutsche Wohnen & Co. enteignen umsetzen!" in der Plenarsitzung am 25. September 2025 Weiterlesen

Rede des Sprechers für Mieten, Wohnen, Bauen der Linksfraktion, Niklas Schenker, zu unserer Priorität "Rettungsprogramm für den sozialen Wohnungsbau: Bauen, Rekommunalisieren, Regulieren" in der Plenarsitzung am 10. Juli 2025 Weiterlesen

Anfragen (pdf)

Drucksache 19 / 12 261 - Welche Folgen hat das Urteil des Bundesgerichtshof (Urteil des VIII. Zivilsenats vom 11.5.2022 - VIII ZR 379/20) bzgl. der Nichtumlagefähigkeit der Kosten von Rauchwarnmeldern aus Sicht des Senats? Weiterlesen

Drucksache 19 / 12 260 - Inwiefern und mit welchem Ergebnis konnte der Senats bereits prüfen, ob eine Sonderabgabe mit Abschöpfungsfunktion oder eine Vorteilsabschöpfungsabgabe auf überdurchschnittlich hohe Mieteinnahmen nach dem Konzept einer „Mietensteuer“ (siehe DIW aktuell Nr. 75 vom 8. November 2021) rechtlich im Land Berlin umsetzbar ist? Weiterlesen

Drucksache 19 / 12 259 - Wie viele Berlinerinnen und Berliner hätten nach Kenntnis des Senats aktuell Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein (WBS) (bitte nach Bezirken sowie nach WBS 100, WBS 140, WBS 160 und WBS 180 auflisten)? a. Wie hat sich diese Anzahl in den letzten 5 Jahren entwickelt (bitte nach Bezirken und Jahren auflisten)? Weiterlesen

Anträge (pdf)

Drs. 18/0305 - Der Senat wird aufgefordert, unter Einbeziehung der Bezirke sicherzustellen, dass in allen Bezirken offene Mieterberatungen eingerichtet und vorhandene Beratungen weitergeführt und ausgebaut werden. Zudem soll geprüft werden, ob und ggf. wie für Transferleistungsbeziehende nach SGB II und XII sowie Asylbewerberleistungsgesetz (sofern… Weiterlesen

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