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Test der Mobilitätsgarantie auf gesamte Linie der U5 ausweiten

Ab dem nächsten Jahr wollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) die so genannte Mobilitätsgarantie für Fahrgäste erproben. Damit wird ein Auftrag aus dem Mobilitätsgesetz von Rot-Rot-Grün umgesetzt. Mobilitätseingeschränkte Fahrgäste sollen künftig bei Störungen im Betrieb oder bei fehlenden Einrichtungen der Barrierefreiheit an Bahnhöfen wie z.B. Aufzügen ihre Ziele mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen können.

Dies soll mit einer alternativen Beförderung mit Kleinbussen künftig per App und Telefon möglich sein. Die Busse sollen zur Überbrückung eingesetzt werden, so dass die Fahrt wieder barrierefrei fortgesetzt werden kann. Es wurde nun öffentlich gemacht, dass der Test auf der gesamten Linie U8 und Teilen der U5 (Frankfurter Allee – Tierpark) stattfinden soll.

Dazu erklärt Kristian Ronneburg, verkehrspolitischer Sprecher der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus:

„Mit dem neuen BVG-Verkehrsvertrag setzen wir als rot-rot-grüne Koalition einen neuen Standard im Nahverkehr in Deutschland. In den nächsten Jahren werden Fahrgäste, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, ein flexibles Beförderungsangebot vorfinden, was Lücken im Netz überbrückt und barrierefreie Mobilitätsketten im öffentlichen Nahverkehr sicherstellt.

Umso unverständlicher ist für mich der Umstand, dass der Test auf der U5 nicht auf die gesamte Linie ausgeweitet werden soll. Von Tierpark bis Hönow verfügen die Bahnhöfe, bis auf den Bahnhof Kienberg, nur über Rampen, die zu steil für viele Menschen sind, die auf Rollstühle oder Rollatoren angewiesen sind. Ganz zu schweigen von Eltern, die mit Kinderwagen unterwegs sind. Ich fordere die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und die BVG auf, den Test auf die gesamte Linie der U5 auszuweiten, damit vor allem die Bahnhöfe ohne Aufzüge in die Pilotphase einbezogen werden. Die alternative barrierefreie Beförderung muss doch gerade dort zur Verfügung stehen, wo Aufzüge nicht vorhanden sind.“


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