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Clubs und die vielfältige Soziokultur auf dem RAW-Gelände müssen bleiben

Die Kurth-Gruppe hat das Bebauungsplanverfahren RAW West einseitig für gescheitert erklärt und Räumungsaufforderungen ausgesprochen, obwohl ein Verhandlungsangebot von Senat und Bezirk auf dem Tisch liegt.

Dazu erklärt Niklas Schenker, Sprecher für Clubkultur der Linksfraktion:

„Der einseitige Rückzug der Kurth-Gruppe ist nicht nachvollziehbar.  Die Kurth-Gruppe verweigert den Dialog, dabei liegt ein konkretes Angebot des Landes auf dem Tisch. Stattdessen eskaliert der Eigentümer und schickt nun Räumungsaufforderungen raus. Das ist Erpressung.

Das Cassiopeia ist ein wichtiger Anker für zahlreiche Projekte auf dem RAW-Gelände. Es wäre ein herber Schlag für die gesamte Kulturszene der Stadt, wenn dieser wichtige Ort nicht weitermachen könnte. Für das betroffene Cassiopeia würde die Räumung zu Ende Juni die sofortige Insolvenz bedeuten. Das dürfen wir nicht zulassen. Das RAW-Gelände darf nicht plattgemacht werden. Es ist ein identitätsstiftender Ort für die ganze Stadt. Der Senat muss nun alle rechtlichen Druckmittel auf den Tisch legen. Ich fordere die Kurth-Gruppe auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.“
 

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