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Stoppt den Irrsinn: Sozialämter stärken statt zentralisieren!

Mit einer gemeinsamen Resolution vom 30. Juni 2026 stellen sich die Leitungen aller zwölf bezirklichen Ämter für Soziales gegen die Pläne des Senats, die Eingliederungshilfe in einem Landesamt zu zentralisieren. Sie warnen vor dem Rückbau gewachsener, bewährter Strukturen und kritisieren, dass hausgemachte Probleme des Senats den Bezirken angelastet würden. Damit bestätigen die Amtsleitungen, was die Linksfraktion in einem Antrag vom Dezember 2025 forderte.

Dazu erklärt Hendrikje Klein als Sprecherin für Personal und Verwaltung:

„Die Amtsleitungen bestätigen, was wir dem Senat seit Monaten sagen: Eine neue Zentralbehörde löst kein einziges strukturelles Problem, sie schafft nur neue Zuständigkeitsdiffusion. Wer effiziente Verwaltung will, muss den Bezirken die Ressourcen geben, die sie brauchen und nicht ihre Aufgaben wegzentralisieren.

Statt die Sozialämter durch eine Zentralisierung handlungsunfähig zu machen, muss der Senat die erheblichen Auswirkungen der Kürzungsorgien des Bundes für die Menschen gemeinsam mit den Bezirken mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln abfedern und der Zerstörung des sozialen Zusammenhalts entgegentreten."

Katina Schubert, sozialpolitische Sprecherin der Berliner Linksfraktion, ergänzt:

„Für die Menschen, die auf Eingliederungshilfe angewiesen sind, zählt vor allem eines: Eine Ansprechperson vor Ort, die ihre Situation kennt. Genau das gefährdet der Senat mit seinen Zentralisierungsplänen. Wir fordern ihn auf, endlich auf seine eigenen Amtsleitungen zu hören und die bezirklichen Sozialämter zu stärken, statt sie zu zerschlagen."

Antrag „Soziale Rechte der Berliner garantieren und Überlastung der Sozialämter beenden!" vom 18. Dezember 2025

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