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»Das Problem heißt Rassismus«

Wie notwendig Aktionen gegen Rassismus auch im Jahr 2018 immer noch sind, belegt die Jahresbilanz der Opferberatungsstelle ReachOut. Demnach gab es in 2017 in Berlin über 250 rassistisch motivierte Angriffe.

Dazu erklärt die Landesvorsitzende von DIE LINKE. Berlin, Katina Schubert:

»Auch wenn es manche nicht mehr hören können oder wollen: Das Problem heißt Rassismus. Auch in einer weltoffenen Stadt wie Berlin gehören rechte Hetze und rassistische Übergriffe leider zum Alltag vieler Menschen. Damit werden wir uns nicht abfinden. Wir stehen solidarisch an der Seite der Betroffenen und werden uns auch weiter gegen ein vergiftetes gesellschaftliches Klima der Ausgrenzung engagieren. Gegen die ständige Hetze gegen Flüchtlinge. Gegen die subtilen Diskriminierungen im Alltag. Gegen die Übergriffe auf politisch Engagierte, wie zuletzt in Neukölln. Ja zur Menschlichkeit und Nein zum Rassismus – das muss das Motto unserer Stadt bleiben! «

Der Sprecher für Inneres, Integrations- und Partizipationspolitik der Fraktion DIE LINKE im Berliner Abgeordnetenhaus,  Hakan Taș ergänzt:

»Wir müssen uns gegen die laute Hetze auf der Straße genauso wehren, wie gegen die Diskriminierung im alltäglichen Leben. Rassismus gibt es in allen Bereichen unserer Gesellschaft. Dies anzuerkennen und institutionelles Handeln danach auszurichten, wäre ein erster wichtiger Schritt. Wir lassen uns die Vielfalt und Offenheit unserer Stadt nicht kaputt machen und bedanken uns bei allen Berlinerinnen und Berlinern, die sich mit uns zusammen gegen den Rechtsruck stellen. «

 

DIE LINKE.Berlin und die Linksfraktion unterstützen den MarchAgainstRacism am 17. März und die bundesweiten Aktivitäten am 21. März und rufen alle Berlinerinnen und Berliner auf, sich daran zu beteiligen und ein lautstarkes Zeichen für eine solidarische und offene Gesellschaft zu setzen.