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Hilfsfonds für ehrenamtliche Projekte einrichten

Ehrenamtliche Projekte müssen zurzeit besondere Herausforderungen bewältigen. Viele mussten aufgrund der Corona-Pandemie zeitweise ihre Türen schließen. Trotzdem müssen sie für Fixkosten, wie Miete oder Betriebskosten, aufkommen.

Dazu erklärt Hendrikje Klein, Sprecherin für Bürgerbeteiligung und Engagement der Linksfraktion Berlin:

„Es ist notwendig, ehrenamtliche Strukturen zu unterstützen und dafür zu sorgen, dass sie ihre Projekte nicht auf Dauer aufgeben müssen. Hierfür sollte Berlin einen Hilfsfonds bereitstellen, der die ehrenamtlichen Projekte zum Beispiel vor einer Kündigung ihrer Räumlichkeiten schützt.

Für ehrenamtliche Projekte von Vereinen oder Initiativen gibt es bisher keine Möglichkeit, Hilfen zu beantragen. Sie fallen aus bereits bestehenden staatlichen und anderen Hilfen heraus. Diese ehrenamtlichen Projekte arbeiten größtenteils mit Spenden, die sie bekommen, wenn sie geöffnet haben. Durch die Schließungen haben viele Projekte ein deutlich geringeres Spendenaufkommen, zudem spenden Menschen zurückhaltender für geschlossene Projekte. Davon betroffen sind sehr unterschiedliche Bereiche, wie einige geschlossene Ausgaben der Tafel, Begegnungsräume oder Vereinsausstellungsräume, die rein auf ehrenamtlicher Basis arbeiten.“


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