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Kinder brauchen gleiche Chancen

Senat handelt nicht gegen Kinderarmut

Senat handelt nicht gegen Kinderarmut

Die kinder- und jugendpolitische Sprecherin Katrin Möller erklärt:

Berlin erfreut sich stetig wachsender Kinderzahlen, gleichzeitig nimmt die Kinderarmut zu. Ein Drittel der Kinder und Jugendlichen lebt bereits unter den Bedingungen von Hartz IV. Die Armutsgefährdungsquote von unter 18jährigen liegt bei erschreckenden 27,3 Prozent. Schon 2011 hat das Monitoring Soziale Stadtentwicklung die steigende Kinderarmut als Berlins größtes Problem identifiziert. Genau so lange bleibt der Senat seine im Koalitionsvertrag versprochene ressortübergreifende Strategie zur Bekämpfung von Kinderarmut schuldig.

Armut ist nicht nur Geldmangel. Die Teilhabe an Bildung, Kultur, Freizeiterholung und Mobilität, sozialräumliche Beratungs-, Unterstützungsangebote sowie diskriminierungsfreie staatliche Hilfen sind genau so wichtig wie ein gutes Einkommen. Hier müssen endlich alle Spielräume auf Landesebene benannt und genutzt werden.

Wie das gehen kann, hat gerade wieder die Studie: »Lebenslagen und Potentiale armer Familien in Berlin« des Instituts für Sozialarbeit und Sozialpädagogik verdeutlicht. Auch die Landesarmutskonferenz hat vorgearbeitet und bereits 2013 gezeigt, wie eine integrierte Armuts- und Sozialberichterstattung, als Handlungsgrundlage aussehen muss. Nur vom Berliner Senat kommt nichts.

Die LINKE in Lichtenberg wird anlässlich des Weltkindertages am 1. Juni, im Rahmen der Kampagne »Reiches Land – arme Kinder«, in einem Fachgespräch kommunale Strategien gegen Kinderarmut entwickeln.

Armutsbekämpfung geht, wenn man will!


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