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U5: Barrierefreiheit ausbauen, Takt verdichten und automatisieren

Nach über 25 Jahren Planungs- und Bauzeit startet am 4. Dezember die „neue“ U5 von Hönow über Alexanderplatz bis zum Hauptbahnhof.

Der Lückenschluss zwischen dem Alexanderplatz und dem Brandenburger Tor macht es nun möglich, unter 40 Minuten von Hellersdorf bis zum Hauptbahnhof zu fahren.

Kristian Ronneburg, verkehrspolitischer Sprecher der Linksfraktion Berlin, schlägt weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Linie vor:

„Leider ist die U5 für viele Menschen entgegen den Aussagen der BVG eben nicht die erste komplett barrierefreie Linie. Viele Bahnhöfe auf der U5 verfügen nur über steile Rampen. Für die komplette Barrierefreiheit brauchen wir zusätzliche Aufzüge und Blindenleitsysteme.

Mit dem neuen Fahrplan soll die U5 in einem 4,5-Minuten-Takt fahren, damit werden die Anschlüsse am Bahnhof Wuhletal an die S-Bahn rein zufällig. Daher sollte nachgebessert und ein 4-Minuten-Takt schnellstmöglich mit neuen Wagen realisiert werden.

Außerdem ist die U5 die langsamste Linie auf dem Großprofil der U-Bahn. Das wollen wir ändern, indem wir den Betrieb der U5 automatisieren; auch, um noch dichtere Takte fahren zu können. Dafür müssen zum Beispiel die Strecke und Fahrzeuge nachgerüstet werden. Wir werden uns dafür einsetzen, dass dafür Vorsorge getroffen und dieses Projekt nicht wie in der Vergangenheit wieder beerdigt wird.“


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