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Wiedereinführung des Vordereinstiegs im Bus verschieben

Seit einigen Wochen wird darüber berichtet, dass die BVG plant, den Vordereinstieg beim Bus wieder einzuführen.

Dies wird im Wesentlichen damit begründet, dass in den vergangenen Monaten die Bus-Flotte mit Schutzscheiben ausgestattet worden ist und im Bus ein Pilotprojekt zum bargeldlosen Ticketverkauf eingeführt werden soll. Gleichzeitig haben viele Fahrerinnen und Fahrer angesichts der Entwicklung der Corona-Pandemie große Bedenkendagegen. Eine Entscheidung darüber sollte eigentlich am 29. April im Aufsichtsrat der BVG erfolgen. Die BVG hat aber nun bereits erklärt, dass der Vordereinstieg ab dem 3. Mai erfolgen wird.

Dazu erklärt Kristian Ronneburg, verkehrspolitischer Sprecher der Linksfraktion Berlin:

„Ich bin höchst verwundert darüber, dass die BVG ankündigt, dass der Vordereinstieg zu diesem Zeitpunkt wieder eingeführt wird. Es ist mir unverständlich, warum in einer Situation, in der die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie verschärft werden, die BVG ein Pilotprojekt zum bargeldlosen Ticketverkauf starten muss. Dieses Projekt muss nicht zwingend am 3. Mai starten. Die BVG und auch der Senat sollten diese Entscheidung überdenken und die Kolleginnen und Kollegen aus dem Betrieb ernst nehmen. Die Wiedereinführung des Vordereinstiegs sollte zum Schutz der Beschäftigten vorerst verschoben werden.“


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