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Dr. Manuela Schmidt, kulturpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus

Versuchter Streikbruch ist ein fatales Signal

Am heutigen Mittwoch werden die Beschäftigten der beiden Opernhäuser Deutsche Oper und Staatsoper erneut streiken und für ihre Forderungen in den laufenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder kämpfen. Bereits der erste Streiktag am 7. Februar hat gezeigt, dass die Deutsche Oper offensichtlich willens ist, den Arbeitskampf zu unterlaufen, indem sie externe Kräfte einsetzt.

Zu diesem Versuch der Stiftung Oper, den Arbeitskampf der Beschäftigten mittels Streikbruchs zu behindern, erklärt die kulturpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Dr. Manuela Schmidt:  

„Es ist ein fatales Signal, das die Stiftung Oper hier sendet. Und es wird auch nicht dadurch abgemildert, dass die Leitung der Deutschen Oper das Verbot des Einsatzes von Leiharbeitenden zum Streikbruch dadurch zu umgehen versucht, dass sie auf selbstständige Kräfte und studentische Hilfskräfte zurückgreift. 

Im Gegenteil: Für öffentliche Arbeitgeber gehört es sich nicht, das Grundrecht auf Streik zu umgehen. Sie tragen eine besondere Verantwortung dafür, dass Arbeitnehmer*innen ihr Recht auf Arbeitskampf wahrnehmen und mit Streiks die Durchsetzung ihrer Forderungen erkämpfen können. 
 

Ich unterstütze die Forderung der Streikenden und der Gewerkschaft ver.di, den Einsatz externer Arbeitskräfte während des Arbeitskampfes zu unterlassen. Das Grundrecht auf Streik darf nicht ausgehöhlt werden.“ 

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